Durch Granit und Gneis - der Gotthardtunnel
Aus seiner wuchtigen Faltung des Gotthards entspringen die Wasserströme Europas. Sein hartes Gestein zu durchbohren war kühn. Tausende Arbeiter bauten 10 Jahre am Eisenbahntunnel, der als erster 1882 den Norden mit dem Süden verband. Die den Berg hinaufführenden Trassees benötigen energiestarke Lokomotiven. Einst waren sie angetrieben durch Kohle und Dampf, später durch Elektrizität aus bahneigenem Strom. Die dafür gebauten Stauseen und Wasserkraftwerke um 1920 waren ebenso kühne Bauwerke wie der Tunnel. Heute setzen das am neuen Gotthard-Basistunnel Maschinen, Hightech, aber auch Menschen, fort. Das Gestein und der Druck im Berginnern hingegen bieten immer wieder Überraschungen.
In «NZZ Swiss made»: Der PanGottardo. In einem speziellen Eisenbahnwagen werden die Kehrtunnel zum Erlebnis.
Bonus
Hans Wägli, ehem. Pressechef SBB zum Tunnelbau 1882 (24 Min.)
Werner Zeder, AlpTransit Gotthard AG zur NEAT (14 Min.)
Ewald Berchtold, Leitung Lokpersonal SBB Cargo zu Güterlokomotiven (10 Min.)
Jon Riatsch, Geschäftsbereich Energie SBB zum Energiebedarf (7 Min.)
Gesamtlaufzeit: 92 Minuten
|